Windows Server 2012 R2 installieren (Core Version)

Die Core-Version von Windows Server 2012 R2, wieso sollte man Sie nutzen ?

Tja diese Frage stellen sich bestimmt einige von euch. Die Core Version hat einige Vorteile weshalb Sie mich auch so reizt:

Vorteile im Überblick:
– Ressourcen schonend (Festplatte bis zu 4 GB weniger belastet RAM bis zu 75 %)
– Reaktionszeit des Servers erhöht (Starten und Herunterfahren geht wesentlich schneller)
– Ressourcen fressende Anwendungen werden schneller ausgeführt und auch beendet (SQL Server etc.)
– Weniger Sicherheitslücken (Keine unnötigen Programme)
– Weniger Neustarts notwendig (Es laufen weniger Dienste deshalb müssen diese auch nicht neugestartet werden)

Ich finde die Core Version nicht nur wegen der Dutzenden Vorteile ansprechender, sondern ich kenne die Konsolen Administration noch aus Zeiten von Debian, Arch, Slackware und Co.

Ebenfalls Top finde ich an der Konsole, das Befehle direkt und ohne Umweg eingehen ins System und natürlich GUI unabhängig ist. Denn die GUI ändert sich, aber wenn man mit der Konsole umgehen kann dann wird auch die Zukunft leichter 😉

Jedenfalls geht die Installation genau so vor wie bei der GUI Installation.

Auch nach der Installation sieht alles bis nach der Anmeldung als User gleich aus, nur nach der Anmeldung seht Ihr nur eine Eingabemöglichkeit.

Jetzt mal kurz die Installation:

1. Hier einfach Sprache auswählen und „Weiter“ klicken:

wpid-img_20140414_210622.jpg

2. Hier könnt Ihr einfach auf „Jetzt Installieren“ klicken:

wpid-img_20140414_210633.jpg

3. Die Lizenzbestimmungen noch schnell akzeptieren (Natürlich liest Ihr Sie erstmal komplett durch):

wpid-img_20140414_210910.jpg

4. Hier müsst Ihr euren CD-Key eingeben (Ich habe das Glück, über DreamSpark alles umsonst zu beziehen):

wpid-img_20140414_210653.jpg

5. Hier empfehle ich euch in der Regel immer eine „Benutzerdefinierte“ Installation und kein Upgrade durchzuführen:

wpid-img_20140414_210924.jpg

6. Da ich ja die Installation des Core Servers erkläre, müsst Ihr hier die erste Option wählen „(Core Server … )“:

wpid-img_20140414_210847.jpg

7. Jetzt läuft die eigentliche Installation, kennt Ihr ja von Windows 8 bzw. 8.1:

wpid-img_20140414_211004.jpg

8. Nach einem Neustart, müsst Ihr nun ein Passwort eingeben für den Benutzer „Administrator“, Windows Server akzeptiert nur Passwörter mit Sonderzeichen, Buchstaben und Zahlen:

 

 

wpid-img_20140414_212758.jpg

 

Soo .. das war die Installation von Windows Server 2012 R2 in der GUI Version.

 

Jetzt fragt Ihr euch vielleicht wie Administriere ich das alles bloß ? Hmm … das und mehr demnächst im folge Artikel 😉

Bei Fragen meldet euch einfach.

Datenträger mit ReFS formatieren

Heute mal ganz kurz erklärt wie man sein Laufwerk auf Windows Server 2012 mit ReFS formatiert.

Ihr habt euch also entschieden das neue Dateisystem zu nutzen, klar wenn Ihr diesen Artikel liest.

Ihr könnt eigentlich alle Festplatten in ReFS formatieren, Ihr solltet nur darauf achten das euer Laufwerk dann nur ab Windows 8 bzw. Server 2012 läuft.

Formatieren könnt Ihr euren Datenträger aktuell nur über Windows Server 2012. In Windows 8 ist das Feature noch nicht aktiviert.

Jedenfalls geht Ihr in den Arbeitsplatz und klickt euer Laufwerk das Ihr Formatieren wollt mit der Rechten Maustaste an und wählt dann Formatieren:

refs1

Bei Dateisystem jetzt einfach ReFS auswählen und Starten klicken.

Nach wenigen Sekunden habt Ihr euren ReFS Datenträger.

Datensicherung (Tipps und Tricks)

Da es momentan bei mir sehr aktuell ist, möchte ich mich in diesem Thread das Thema Datensicherung schreiben.

Dabei gehe ich auf die Komplett Sicherung und auf die Sicherung von einzelnen Dateien ein.

Bei Backups vertrete ich die Meinung, das man hie nicht sparen sollte und es gibt in der Regel auch für jeden das Richtige. Von günstig bis Teuer.

Je nachdem welche Daten Ihr sichern wollt und ob Ihr Privat oder Gewerbliche Daten sichert, ich bin der Meinung man sollte beim Backup nicht sparen.

Aber jetzt mal zur Sache.

CD-RW / DVD-RW:

Ist die wohl günstigste Methode, man sollte sehr gute Rohlinge nutzen am besten auch von einem Markenhersteller (Verbatim und Co.). Diese Methode ist nur für kleine Mengen von Daten gut geeignet. Zu dem bleibt das Rest Risiko das die RW kaputt geht. Ich würde diese Methode nur für eine tägliche Sicherung empfehlen (Montag – Freitag also 5 Datenträger)

USB-Stick:

Funktioniert genau wie die CD / DVD Methode. Richtige Datenträger sind meist etwas teurer als einfache Standard USB Sticks, da die Laufwerke getestet sind. Ebenfalls empfehlenswert nur für tägliche Sicherung einzelner Dateien.

RDX:

Die wohl beste Methode der Sicherung, die RDX Festplatten, sind verschlüsselt, Fall und Sturz geschützt und nur Lesbar mit einem RDX Laufwerk. Die Methode ist teuer, aber bei sorgfältigen Umgang das wirklich zuverlässigste, was man machen kann. Der Hersteller gibt Garantien auf die Datenträger aus und damit ist man wirklich sicherer. Ich empfehle bei dieser Methode Mindestens 7 Bänder (Montag – Freitag 5 Bänder, 1 Band für die wöchentliche Komplett-Sicherung und 1 Band für die Monatliche Komplett-Sicherung).

Cloud & NAS Server:

Auch ok, aber man sollte daran denken das man die Daten aus der Hand gibt und wenn man unter Schweigepflicht steht, ist es sowieso eher Kritisch bis Unerlaubt.  Vorteil ist halt nur das die Daten Teilweise automatisch gesichert werden. Ist aber auch Realisierbar mit einem Lokalen NAS Server. Ich empfehle aber die Datensätze, also die Aktuellen immer Separat aufzubewahren (Außerhalb des Hauses).

Als Software empfehle ich euch etwas von Acronis oder ArcServe.

Bei Fragen meldet euch einfach.

Bekanntes WLAN Netz löschen (Powershell)

Heute erkläre ich euch kurz wie Ihr bekannte WLAN Netze, also Profile von Netzwerken mit denen Ihr mal verbunden wart, direkt per Powershell löschen könnt.

Die Frage wieso sollte ich ein bekanntes WLAN löschen, kläre ich auch mal gerade. Vielleicht habt Ihr Irgendwas in der Konfiguration des Profils geändert und könnt nicht mehr verbinden, oder ihr wollt euch mit einem WLAN Netz verbinden das den exakt selben Namen hat (SSID).

Jedenfalls gibt es in Windows 8 und 8.1 keine direkte Möglichkeit das Profil direkt zu löschen, wie es in Windows 7 möglich war.

Jedenfalls gibt es die Leute unter euch die ja vielleicht jetzt irgend ein Tool runterladen und nutzen, oder man geht den direkten Weg mit der Powershell. Ja mit der Powershell könnt Ihr reihenweise Profile Löschen 😉

Ihr geht nun wie folgt vor:

1. Startet die Powershell als Administrator

2. Gibt ein: netsh wlan show profiles

Ihr solltet nun eine Auflistung alle Profile erhalten.

3. Jetzt gibt Ihr ein: netsh wlan delete profile name=“HIER_MEIN_WLAN_PROFIL_NAME“

Fügt euren Profil Namen ein und zack schon ist euer unerwünschtes Profil gelöscht.

Diese Methode der Löschung hat noch den Vorteil, Sie ist sehr schnell und damit auch direkt und man muss sich nicht über die GUI zurecht klicken.

Ich bin sowieso etwas mehr Konsolen geprägt und möchte in Zukunft natürlich immer mehr auf der Konsole arbeiten, da ich dadurch den Vorteil habe, das auch wenn sich die GUI ändert ich mich immer Heimisch fühle 😉

ReFS (Windows Server 2012)

Ich möchte in diesem Artikel, euch etwas über ReFS erzählen.

ReFS ist ein neues Dateisystem, das vor allem erstmals mit Windows Server 2012 den Weg in die Öffentlichkeit gefunden hat. In Windows 8 bzw. 8.1 hat es noch kein Einzug gefunden.

ReFS bedeutet Resilient File System, was so viel bedeutet wie unverwüstliches Dateisystem.

ReFS bringt eine höhere Geschwindigkeit mit und eine ebenfalls erhöhte Robustheit mit.

Zudem unterstützt es längere Dateinamen und tiefere Ordnerstrukturen. Zudem bringt es eine verbesserte Version von Schattenkopien mit.

Die maximale Festplatten Größe bei ReFS beträgt 16 Exabyte (eine Trillion (1018) Bytes, eine Milliarde Gigabyte, eine Million Terabyte, Tausend Petabyte).

Die Rechte von Dateien und Ordnern, werden genau wie bei NTFS vergeben. Die Zugriffsschnittstelle (API), ist ebenfalls genau die selbe wie bei NTFS, wodurch gewährleistet ist das Rechner mit Windows 7 / 8 / 8.1 auf Netzwerk freigaben die auf ReFS eingerichtet sind auch zugegriffen werden kann.

Zudem sollte man sagen das ReFS, Dateien nicht in Bereichen der Festplatte anlegt, die noch formatierte Dateien enthält sondern erstmal in einen wirklich freien Bereich ablegt und nachher selbst organisiert.

Und das Beste kommt zum Schluss, ReFS findet und repariert Fehler automatisch auch im laufenden Betrieb und die Reparaturen gehen wesentlich schneller von statten.

Ich verwende ReFS, auf meinen beiden Servern, 24 / 7 / 365 ULV (Ultra-Low-Voltage) Server und meinem NAS (Network Attached Storage) Server. Und ich kann sagen ich habe bisher kein einziges Problem mit meinen Systemen. Und zudem habe ich wirklich schnelle Datenübertragungsraten wenn ich Daten von A nach B bewege.

Meine Recherchen, haben zu dem ergeben, dass ReFS für Speicherpools oder Festplatten im RAID Verbund nochmals einen Geschwindigkeits Schub und in Sachen zuverlässig ebenfalls optimal ergänzt.

Bei Fragen meldet euch einfach.

Windows Server 2012 R2 installieren (GUI Server)

So .. Heute mal kurz und schnell, wie man einen Windows Server 2012 R2 installiert in der GUI Version, also mit Grafischer Oberfläche.

Natürlich habe ich alles schön mit Bildern gestaltet, ich entschuldige mich aber jetzt schon für die Bildqualität.

Nur kurz am Rande: Windows Server 2012 R2 wurde im Oktober 2013 veröffentlicht. Und ist der direkte Nachfolger von Windows Server 2012. Zu dem kann man sagen das Windows Server 2012 R2 als Basis, Windows 8.1 nimmt (Also z.B. mit Button unten Links).

Dann lege ich direkt mal los:

Nachdem Booten solltet Ihr ein solches Bild sehen:

1. Hier einfach Sprache auswählen und „Weiter“ klicken:

wpid-img_20140414_210622.jpg

2. Hier könnt Ihr einfach auf „Jetzt Installieren“ klicken:

wpid-img_20140414_210633.jpg

3. Die Lizenzbestimmungen noch schnell akzeptieren (Natürlich liest Ihr Sie erstmal komplett durch):

wpid-img_20140414_210910.jpg

4. Hier müsst Ihr euren CD-Key eingeben (Ich habe das Glück, über DreamSpark alles umsonst zu beziehen):

wpid-img_20140414_210653.jpg

5. Hier empfehle ich euch in der Regel immer eine „Benutzerdefinierte“ Installation und kein Upgrade durchzuführen:

wpid-img_20140414_210924.jpg

6. Da ich ja die Installation des Grafischen Servers erkläre, müsst Ihr hier die zweite Option wählen „(Server mit Grafischer … )“:

wpid-img_20140414_210847.jpg

7. Jetzt läuft die eigentliche Installation, kennt Ihr ja von Windows 8 bzw. 8.1:

wpid-img_20140414_211004.jpg

8. Nach einem Neustart, müsst Ihr nun ein Passwort eingeben für den Benutzer „Administrator“, Windows Server akzeptiert nur Passwörter mit Sonderzeichen, Buchstaben und Zahlen:

wpid-img_20140414_212758.jpg

Soo .. das war die Installation von Windows Server 2012 R2 in der GUI Version.

Bei fragen meldet euch einfach.

BranchCache Windows Server

In diesem Beitrag möchte ich kurz, das sogenannte BranchCache Feature nahe bringen.

BranchCache ist seit Windows Server 2008 R2 bzw. Windows 7 verfügbar.

Mit BranchCache könnt Ihr Inhalte übers Netzwerk Cachen lassen, also bereitstellen, natürlich temporär. Dadurch erreicht Ihr eine geringere Auslastung des Netzwerks und eine Performance Steigerung bei der Bereitstellung von Inhalten.

Euer Rechner sollte IPv6 Unterstützung Aktiviert haben.

Noch besser kann ich es nicht zusammenfassen deshalb schnell die Vorteile:

Merkmale und Vorteile

  • Unterstützung häufig verwendeter Protokolle wie HTTPHTTPSSMB, signiertes SMB und BITS
  • Bietet Kompatibilität mit Ende-zu-Ende-Sicherheitsprotokollen wie SSL (TLS) und IPsec
  • Unterstützt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwischen Clients und Servern
  • Optimiert den Datenverkehrsfluss zwischen Windows 7-Clients und Windows Server 2008 R2-Computern
  • Bleibt transparent für den Benutzer
  • Verschlüsselt zwischengespeicherte Inhalte

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/BranchCache

BranchCache könnt Ihr bei Windows Server, über den Server-Manager als Feature hinzufügen. Ich werde in einem Folge Artikel die Installation und Konfiguration noch erklären, zudem werde ich meine Erfahrungen ebenfalls einfließen lassen.

Wenn Ihr Fragen habt oder Hilfe benötigt meldet euch einfach.

 

 

Server-Manager ausschalten beim Start

Heute erkläre ich euch kurz, wie Ihr den Server-Manager auf dem schnellsten Wege stilllegt, also das er nicht mehr startet wenn Ihr den Server hochfährt oder euch Anmeldet.

Die Option ist zugegeben, erst zu sehen wenn man wirklich genau hinschaut und den Kontext liest:

1. Klickt oben auf „Verwalten“:

svm1

2. Hier auf den Punkt „Server-Manager-Eigenschaften“ anklicken:

svm2

3. Hier seht Ihr den zweiten Punkt, diesen anhaken:

svm3

Schon nervt der Server-Manager beim starten / anmelden nicht mehr.

Windows XP und Security Essentials

Erst gerade erlebt und ich dachte mir ich Berichte euch mal davon.

Für alle die Windows XP und Microsoft Security Essentials nutzen, und über Probleme seit Einstellung des XP Supports klagen, denn kann ich sagen, Ihr müsst die Security Essentials runter schmeißen.

Warum tauchen Performance Probleme auf?

Weil die Security Essentials, immer wieder gestartet und gestoppt werden, bis dann eine Abbruchbedingung
Greift und die Essentials beendet bzw. Einfriert und damit auch euer System.

Die Abbruchbedingung bezieht sich auf den eingestellten Support von Windows XP.

Kurz und knapp heißt es für euch schnellst möglich runter mit dem Programm und zu einem anderen Programm wechseln, ich empfehle zu dem ein Wechsel des Betriebssystems auf mindestens Windows 7.

Bei Fragen stehe ich euch zur Verfügung.

Akku Laufzeit beim Handy verlängern!

Ich werde immer wieder mal gefragt, wieso der Akku von meinem Handy so lange hält. Im Gegensatz zu meinem gegenüber.

Zum ersten muss ich sagen ich benutze ein Google Nexus 5 mit Android 4.4.2 mit neuem Dalvik Kernel (Performanter und weniger CPU Last).

Um wirklich eine längere Akkulaufzeit zu erreichen empfehle ich euch:

1. Installiert nicht unnötig viele Programme, schaut immer wieder mal was Ihr nicht benötigt

2. Haltet euch fern von Software die Prozesse beendet, das System löst Engpässe von selbst und dies auch wesentlich besser als irgendwelche Apps

3. Schließt immer wieder eure nicht benötigten Apps (Home-Button gedrückt halten und wischen)

4. Haltet euer System stets auf der letzten Version, bei Android empfehle ich euch zudem von 2.X auf 4.X zu wechseln (Leider sehr oft noch im Verkehr, die alten Android Versionen)

5. Zudem rate ich euch vom Rooten ab, da Roms die falsch konfiguriert sind, bzw. falsche Werte von der Hardware abverlangen auch zu Problemen führen (Mein altes HTC Sensation von 0 % ohne Aufladung plötzlich wieder auf 100% etc.)

6. Haltet eure Apps immer wieder Aktuell

Ich hoffe das ich euch mit dem Beitrag helfen konnte. Über euer Feedback, würde ich mich sehr freuen.