Größe eines Öffentlichen Ordners anzeigen Exchange Management Shell

Hier zeig ich euch kurz wie man in der Exchange Management Shell die Größe eines Öffentlichen Ordners anzeigen lassen kann:

Get-PublicFolderStatistics -ResultSize unlimited | Where-Object {$_.Name -match „NAME_DES_OEFFENTLICHEN_ORDNERS“} | fl

Damit erhaltet Ihr alle Infos zu dem gewählten Öffentlichen Ordner:

info_oeffentlicher_ordner

Wenn Ihr alle Öffentlichen Ordner anzeigen lassen wollt damit Ihr den korrekten Namen findet geht das mit:

Get-PublicFolder -Recurse

Ich hoffe das es dem einen oder anderen helfen kann. Bei Fragen meldet euch einfach.

#PSWA Powershell Web Access Aktivieren

Hallo,

da ich mich jetzt mal dazu bewegt habe aus meinem Mini ITX Server (Celeron J1900 Quad-Core, 8 GB DDR3-RAM, 128GB SSD) einen Core Server mit Hyper-V zu machen  möchte ich hier nun meine Ersten Schritte mitteilen.

Von den Technischen Daten nicht beeirren lassen, das kleine Mainboard ist Super, bei nur 10 Watt Verbrauch wirklich schnell.

Bis Heute war der Rechner nur mit einem Windows Server 2012 R2 Datacenter installiert auf den ich von überall per RDP drauf komme. Da ich nebenbei gerne eine Maschine auflösen will, kam mir die Idee das alles zu Virtualisieren. Die alte Maschine habe ich mir per Clonezilla weg gesichert und werde diese später in Hyper-V migrieren. Der Core-Server ist sehr Ressourcenschonend und schnell gestartet.

Damit ich überhaupt einen Zugriff von einem anderen PC auf den Core-Server bekomme hab ich als erstes den Web Access zur Powershell aktiviert.

Mein Server ist in einer Workgroup und nicht in einer Domäne deshalb gehe ich hier auch nur auf Workgroup einrichtung ein.

Getestet habe ich alles mit Powershell 4.0 auf Windows Server 2012 R2 Datacenter Core und Windows 10 Professional als Client.

Nachdem der Core-Server installiert ist einfach Einloggen und wie folgt nun vorgehen:

1. Folgende Pakete installieren:

Install-WindowsFeature –Name WindowsPowerShellWebAccess -ComputerName <computer_name> -IncludeManagementTools -Restart

Der Rechner startet wenn nötig neu. Danach sind dann alle Komponenten Installiert.

2. Jetzt das Webinterface installieren und mit einem Selbstsignierten Zertifikat ausstatten (In Produktivumgebungen unbedingt kein Selbst Signiertes Zertifikat nutzen)

Install-PswaWebApplication -UseTestCertificate

Danach habt Ihr Zugriff auf den Login-Bereich auf dem Server.

pswa_login

3. Als letztes noch die Anmeldung erlauben:

Add-PswaAuthorizationRule –UserName <ZielComputerName>\<ZielComputerUser> -ComputerName <ZielComputerName> -ConfigurationName microsoft.powershell

Alle Benutzer müssen hier eingetragen werden damit Sie sich Anmelden können.

pswa_acc_rule

Die Anmeldung könnt Ihr jetzt unter:

https://<ZielComputerIP_oder_IP>/pswa

einloggen

pswa_login

Die aktuellen Regeln könnt Ihr euch mit:

Get-PswaAuthorizationRule

pswa_acc_rule

anzeigen lassen.

Bei fragen einfach melden.

Quellen: https://technet.microsoft.com/de-de/library/hh831611.aspx

#ServerDefekt Wenn das Server Mainboard mal nicht startet

So heute mal etwas das mir heute passiert ist und was ich behoben habe.

Gerufen wurde ich weil bei einem Kunden der Server nicht mehr anging, im zuge des Updates musste der Server neugestartet werden und nach dem herunterfahren war der Server wohl nicht mehr erreichbar / ansprechbar. Als ich dann Vor-Ort war, habe ich den Server normal gestartet und siehe da kein Bild und einige Signaltöne, sonst passierte einfach nichts.

Ich bin also hingegangen und habe alles getestet:

Tests im einzeln:

– Minimal Konfiguration (Nur das nötigste)

– Weiter Minimalisiert mit max 1. Riegel RAM und alles abgestöpselt was nicht benötigt wird

– CMOS Reset durchgeführt

Ergebnis: Weiterhin ohne Erfolg und kein Bild.

Dann habe ich mir das Mainboard genauer angeguckt (Intel Mainboard s1200v3rlp) und das Mainboard verfügt über ein Main- und Backup-Bios. Jumper umgestellt auf Backup BIOS und siehe da Server zeigt wieder ein Bild.

Was jetzt genau den Fehler ausgelöst hat kann ich nicht sagen, vielleicht ein Stromausfall, die BIOS Batterie oder einfach die Hitze. Jedenfalls hat sich irgendwie das Main Bios verabschiedet.

Jedenfalls habe ich dann einen FAT32 USB Stick erstellt und das letzte Bios von Intel heruntergeladen. In der EFI-Shell, startet der Stick Automatisch und updatet dann alle Komponenten. Nach einer gefühlten Ewigkeit, war es dann soweit, der Server war fertig und ich habe den Jumper wieder umgestellt.

Jedenfalls Updatet der Server dann erst das Main Bios, was nochmals wenige Minuten dauert und in der Zeit zeigte der Server wieder kein Bild. Nach wiederrum einigen Minuten, war dann wieder alles wie gewohnt. Der Server ging wieder an und nachdem ich wieder die Basis Einstellungen im Bios eingestellt hatte ging der Server auch wieder normal und verrichtet nun wieder seinen Dienst.

Was lernt man daraus, auch ein Main Bios kann einfach mal kaputt gehen ohne ersichtlichen Grund. Aber es war ja dann doch wieder schnell gefixt.

Shortcuts für Windows

Da ich ja ein Freund von Shortcuts bin und auch versuche diese immer zu nutzen, hier mal eine Liste von Windows Shortcuts.

Ich habe diese alle getestet und veröffentliche diese hier:

Tastenkombinationen für das Windows-System

F1: Hilfe
STRG+ESC: Öffnen Menü Start
ALT+TAB: Zwischen geöffneten Programmen wechseln
ALT+F4: Programm beenden
UMSCHALT+ENTF: Objekt dauerhaft löschen
Windows-Logo+L: Computer sperren (ohne STRG+ALT+ENTF zu drücken)
Tastenkombinationen für Windows-Programme

STRG+C: Kopieren
STRG+X: Ausschneiden
STRG+V: Einfügen
STRG+Z: Rückgängig
STRG+B: Fett
STRG+U: Unterstreichen
STRG+I: Kursiv
Kombination aus Maus- und Tastaturtaste für Desktopobjekte

UMSCHALT+RECHTE MAUSTASTE: Kontextmenü anzeigen, das alternative Befehle enthält
UMSCHALT+DOPPELKLICK: Alternativen Standardbefehl (zweites Element im Menü) ausführen
ALT+DOPPELKLICK: Eigenschaften anzeigen
UMSCHALT+ENTF: Objekt sofort löschen, ohne es im Papierkorb abzulegen
Allgemeine Tastaturbefehle

F1: Windows-Hilfe anzeigen
F10: Optionen der Menüleiste aktivieren
UMSCHALT+F10: Kontextmenü für das ausgewählte Objekt öffnen (entspricht dem Klicken mit der rechten Maustaste auf ein Objekt)
STRG+ESC: Das Menü Start öffnen (wählen Sie über die Pfeiltasten ein Objekt aus)
STRG+ESC oder ESC: Wählt die Schaltfläche Start aus (Die TAB-Taste drücken, um die Taskleiste auszuwählen, oder UMSCHALT+F10 drücken, um ein Kontextmenü zu öffnen)
STRG+UMSCHALT+ESC: Windows Task-Manager öffnen
ALT+NACH-UNTEN-PFEIL: Dropdown-Listenfeld öffnen
ALT+TAB: Zu einer anderen laufenden Anwendung wechseln (zum Anzeigen des Programmwechselfensters die ALT-Taste gedrückt halten und anschließend die TAB-Taste drücken)
UMSCHALTTASTE: Die UMSCHALTTASTE beim Einlegen einer CD-ROM gedrückt halten, um die automatische Wiedergabe zu umgehen
ALT+LEERTASTE: Systemmenü des Hauptfensters anzeigen (im Systemmenü können Sie das Fenster wiederherstellen, verschieben, die Größe ändern, minimieren, maximieren oder schließen)
ALT+- (ALT+Bindestrich): Systemmenü des untergeordneten MDI-Fensters (Multiple Document Interface) anzeigen (im Systemmenü des untergeordneten MDI-Fensters können Sie das untergeordnete Fenster wiederherstellen, verschieben, die Größe ändern, minimieren, maximieren oder schließen)
STRG+TAB: Zum nächsten untergeordneten Fenster einer MDI-Anwendung (Multiple Document Interface) wechseln
ALT+unterstrichener Buchstabe im Menü: Entsprechendes Menü öffnen
ALT+F4: Aktuelles Fenster schließen
STRG+F4: Aktuelles MDI-Fenster (Multiple Document Interface) schließen
ALT+F6: Zwischen mehreren Fenstern in der gleichen Anwendung wechseln (wird beispielsweise im Editor das Dialogfeld Suchen angezeigt, können Sie mit ALT+F6 zwischen dem Dialogfeld Suchen und dem Hauptfenster des Editors wechseln)
Tastenkombinationen für Desktop, Arbeitsplatz und Windows Explorer

Bei einem ausgewählten Objekt:
F2: Objekt umbenennen
F3: Alle Dateien suchen
STRG+X: Ausschneiden
STRG+C: Kopieren
STRG+V: Einfügen
UMSCHALT+ENTF: Markiertes Element sofort löschen, ohne es im Papierkorb abzulegen
ALT+EINGABE: Eigenschaftenfenster für das markierte Objekt öffnen
Datei kopieren

Die STRG-Taste gedrückt halten, während die Datei in ein anderes Verzeichnis gezogen wird.
So erstellen Sie eine Verknüpfung:

Die Tasten STRG+UMSCHALT gedrückt halten, während die Datei auf den Desktop oder in einen Ordner gezogen wird
Tastenkombinationen für den Arbeitsplatz

F4 Dialogfeld Ordner wechseln auswählen und nach unten durch die Einträge im Dialogfeld bewegen (wenn die Symbolleiste im Windows Explorer aktiviert ist)
F5: Das aktuelle Fenster aktualisieren
F6: Zwischen Ausschnitten im Windows Explorer wechseln
STRG+G: Feld Gehe zu Ordner öffnen (nur im Windows Explorer von Windows 95)
STRG+Z: Den letzten Befehl rückgängig machen
STRG+A: Alle Objekte im aktuellen Fenster auswählen
RÜCKTASTE: Zum übergeordneten Ordner wechseln
UMSCHALT+KLICKEN auf Schaltfläche Schließen: Bei Ordnern den aktuellen Ordner und alle übergeordneten Ordner schließen
Tasten für die Windows Explorer-Verzeichnisstruktur

Zehnertastatur *: Alle unter der aktuellen Auswahl untergeordneten Ordner einblenden
Zehnertastatur +: Aktuelle Auswahl einblenden
Zehnertastatur -: Aktuelle Auswahl ausblenden
NACH-RECHTS-TASTE: Die aktuelle Auswahl einblenden, falls noch nicht eingeblendet. Andernfalls erfolgt ein Wechsel zum ersten untergeordneten Objekt
NACH-LINKS-TASTE: Die aktuelle Auswahl ausblenden, falls eingeblendet. Andernfalls erfolgt ein Wechsel zum übergeordneten Objekt
Tastenkombinationen für das Eigenschaftenfenster

STRG+TAB/STRG+UMSCHALT+TAB: Durch die Registerkarten des Eigenschaftenfensters bewegen
Tastenkombinationen für Eingabehilfen

UMSCHALTTASTE fünfmal drücken: Einrastfunktion ein- und ausschalten
Rechte UMSCHALTTASTE 8 Sekunden lang gedrückt halten: Anschlagverzögerung ein- und ausschalten
NUM-Taste 5 Sekunden lang gedrückt halten: Statusanzeige ein- und ausschalten
Linke ALT-Taste und linke UMSCHALTTASTE+NUM-Taste: Tastaturmaus ein- und ausschalten
Linke ALT-Taste und linke UMSCHALTTASTE+DRUCK-Taste: Kontrast ein- und ausschalten
Microsoft Natural Keyboard-Tastenkombinationen

Windows-Logo: Menü Start
Windows-Logo+R: Dialogfeld Ausführen
Windows-Logo+M: Alle Fenster minimieren
UMSCHALT+WINDOWS+M: Minimieren aller Fenster rückgängig machen
Windows-Logo+F1: Hilfe
Windows-Logo+E: Windows Explorer
Windows-Logo+F: Dateien oder Ordner suchen
Windows-Logo+D: Minimiert alle offenen Fenster und zeigt den Desktop an
STRG+WINDOWS+F: Computer suchen
STRG+WINDOWS-Logo+TAB: Bewegt den Fokus vom Startmenü zur Schnellstartleiste und zur Taskleiste. (NACH-RECHTS- oder NACH-LINKS-TASTE drücken, um den Fokus auf einzelne Einträge in der Schnellstartleiste und der Taskleiste zu richten)
Windows-Logo+TAB: Zwischen Schaltflächen auf der Taskleiste wechseln
Windows-Logo+UNTBR: Dialogfeld Systemeigenschaften
Anwendungstaste: Kontextmenü für das ausgewählte Element anzeigen
Microsoft Natural Keyboard mit installierter IntelliType-Software

Windows-Logo+L: Von Windows abmelden
Windows-Logo+P: Druck-Manager starten
Windows-Logo+C: Systemsteuerung öffnen
Windows-Logo+V: Zwischenablage öffnen
Windows-Logo+K: Dialogfeld Eigenschaften für Tastatur öffnen
Windows-Logo+I: Dialogfeld Eigenschaften für Maus öffnen
Windows-Logo+A: Eingabehilfen öffnen (falls installiert)
Windows-Logo+LEERTASTE: Liste der Microsoft IntelliType-Tastenkombinationen anzeigen
Windows-Logo+S: FESTSTELLTASTE ein- und ausschalten
Tastenkombinationen für Dialogfelder

TAB: Zum nächsten Steuerelement im Dialogfeld bewegen
UMSCHALT+TAB: Zum vorherigen Steuerelement im Dialogfeld bewegen
LEERTASTE: Ist das aktuelle Steuerelement eine Schaltfläche, wird auf die Schaltfläche geklickt. Ist das aktuelle Steuerelement ein Kontrollkästchen, wird das Kontrollkästchen aktiviert oder deaktiviert. Ist das aktuelle Steuerelement ein Optionsfeld, wird das Optionsfeld markiert
EINGABETASTE: Entspricht dem Klicken auf die markierte Schaltfläche (Schaltfläche mit Umrandung)
ESC: Entspricht dem Klicken auf die Schaltfläche Abbrechen
ALT+unterstrichener Buchstabe eines Elements in einem Dialogfeld: Zum entsprechenden Objekt bewegen

Bei Fragen meldet euch einfach.

Quelle: Microsoft (http://support.microsoft.com/kb/126449/de)

Remote-Desktop Port ändern

Hier erkläre ich euch wie Ihr unter Windows den Port für den Remote-Desktop Service ändert.

Aber erstmal, wofür braucht man das überhaupt ?

Ganz einfach wenn Ihr hinter einem Router und unter einer einzigen Externen IP mehrere Remote-Desktop Dienste laufen lassen möchtet und diese auch von außen erreichen wollt. Außerdem wird der Server dadurch auch sicherer da der Port eben nicht direkt auf dem Standard liegt und dem Angreifer erstmal dazu zwingt den Server mit einem Portscanner den richtigen Port zu entlocken. Ich empfehle den Port immer schön weit nach oben zu setzen (60000 – 65535), damit der Portscanner mehr Zeit benötigt und zudem wird der Port in der Regel bei einem Quick-Scan nicht gefunden.

Nun aber zur Sache:

– Ihr geht auf den Rechner bei dem Ihr Remote-Desktop schon aktiviert habt

– Öffnet das Ausführen Fenster (Windows Taste + R)

– Gebt „regedit“ ein und bestätigt es einfach mit „OK“

– Jetzt seht den Registry-Editor vor euch

– Folgt dem Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\TerminalServer\WinStations\RDP-Tcp\PortNumber

– Öffnet „PortNumber“ mit einem Doppelklick und stellt den Wert auf Dezimal

– Jetzt könnt Ihr nun den Port eingeben den Ihr möchtet und startet den PC am besten neu.

Um jetzt eine Verbindung mit dem PC / Server per Remote-Desktop Herstellen zu können, müsst Ihr hinter der Adresse einfach in Doppelpunkt Port anhängen:

Beispiel: myserver.colocation.de:65535

Bei Fragen meldet euch einfach.

Bcdedit Optionen und möglichkeiten

In diesem Beitrag gehe ich auf „Bcdedit“ ein. Bcdedit ist da um die Bootparameter von Windows anzusehen, ändern, sichern bzw wiederherstellen. Im ganzen ist es ein sehr wichtiges und mächtiges Tool das Ihr besonders dann beherrschen solltet wenn euer Windows nicht mehr startet.

Ich habe euch mal hier alle Optionen von Bcdedit aufgelistet die Ihr durch Bcdedit /? auch aufgelistet bekommt. Bedenkt das Ihr am Server keine Fremdtools nutzen solltet sondern am besten die Windows eigenen Tools.

Das Tool erfordert eine Eingabeaufforderung mit Administrator Rechten bzw. eine Powershell.

Bcdedit steht selbstverständlich auch in der Reparatur Konsole zur Verfügung, also von der Installations-DVD oder Recovery Menü.

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BCDEDIT – Editor für den Startkonfigurationsdaten-Speicher

Mit dem Befehlszeilentool „Bcdedit.exe“ kann der Startkonfigurationsdaten-
Speicher geändert werden. Der Startkonfigurationsdaten-Speicher enthält
Startkonfigurationsparameter und steuert, wie das Betriebssystem gestartet
wird. Diese Parameter befanden sich zuvor in der Datei „Boot.ini“ (in
BIOS-basierten Betriebssystemen) oder in permanenten RAM-Einträgen (in
Extensible Firmware Interface-basierten Betriebssystemen). Sie können
„Bcdedit.exe“ zum Hinzufügen, Löschen, Bearbeiten und Anfügen von
Einträgen im Startkonfigurationsdaten-Speicher verwenden.

Geben Sie „bcdedit.exe /? <Befehl>“ ein, um detaillierte Informationen zu
Befehlen und Optionen anzuzeigen. Geben Sie beispielsweise folgenden
Befehl ein, um detaillierte Informationen zum Befehl „/createstore“ zu
erhalten:

bcdedit.exe /? /createstore

Führen Sie den Befehl „bcdedit /? TOPICS“ aus, um eine alphabetisch sortierte
Liste der Themen in dieser Hilfedatei anzuzeigen.

Befehle, die auf einen Speicher angewendet werden
=================================================
/createstore Erstellt einen neuen und leeren Startkonfigurationsdaten-
Speicher.
/export Exportiert den Inhalt des Systemspeichers in eine Datei.
Diese Datei kann später verwendet werden, um des Status des
Systemspeichers wiederherzustellen.
/import Stellt den Status des Systemspeichers mithilfe einer
Sicherungsdatei wieder her, die mit dem Befehl „/export“
erstellt wurde.
/sysstore Legt das Systemspeichergerät fest (betrifft nur EFI-Systeme,
ist über Neustarts hinweg nicht beständig und wird nur
verwendet, wenn das Systemspeichergerät mehrdeutig ist).

Befehle, die auf die Einträge in einem Speicher angewendet werden
=================================================================
/copy Erstellt Kopien von Einträgen im Speicher.
/create Erstellt neue Einträge im Speicher.
/delete Löscht Einträge aus dem Speicher.
/mirror Erstellt eine Spiegelung der Einträge im Speicher.

Führen Sie „bcdedit /? ID“ aus, um Informationen zu den Bezeichnern
anzuzeigen, die für diese Befehle verwendet werden können.

Befehle, die auf Eintragsoptionen angewendet werden
===================================================
/deletevalue Löscht Eintragsoptionen aus dem Speicher.
/set Legt die Eintragsoptionswerte im Speicher fest.

Führen Sie „bcdedit /? TYPES“ aus, um eine Liste von Datentypen anzuzeigen,
die für diese Befehle verwendet werden können.
Führen Sie „bcdedit /? FORMATS“ aus, um eine Liste von gültigen Datenformaten
anzuzeigen.

Befehle zum Steuern der Ausgabe
===============================
/enum Listet die Einträge im Speicher auf.
/v Zeigt alle Eintrags-IDs vollständig an, anstatt die
Kurzschreibweise für bekannte IDs zu verwenden.
Verwenden Sie „/v“ ohne Parameter, um die Eintrags-IDs für
den Typ ACTIVE vollständig anzuzeigen.

Wenn Sie nur „bcdedit“ ohne Parameter ausführen, entspricht dies dem Ausführen
des Befehls „bcdedit /enum ACTIVE“.

Befehle zum Steuern des Start-Managers
======================================
/bootsequence Legt die einmalige Startsequenz für den Start-Manager fest.
/default Legt den Standardeintrag fest, den der Start-Manager
verwendet.
/displayorder Legt die Reihenfolge fest, in der der Start-Manager das
Menü „Multiboot“ anzeigt.
/timeout Legt den Zeitlimitwert für den Start-Manager fest.
/toolsdisplayorder Legt die Reihenfolge fest, die der Start-Manager zum
Anzeigen des Menüs „Tools“ verwendet.

Befehle zum Steuern der Notverwaltungsdienste für eine Startanwendung
=====================================================================
/bootems Aktiviert oder deaktiviert die Notverwaltungsdienste für
eine Startanwendung.
/ems Aktiviert oder deaktiviert die Notverwaltungsdienste für
einen Betriebssystemeintrag.
/emssettings Legt die globalen Notverwaltungsdienste-Parameter fest.

Befehle zum Steuern des Debuggers
=================================
/bootdebug Aktiviert oder deaktiviert den Startdebugger für eine
Startanwendung.
/dbgsettings Legt die globalen Debuggerparameter fest.
/debug Aktiviert oder deaktiviert den Kerneldebugger für einen
Betriebssystemeintrag.
/hypervisorsettings Legt die Hypervisorparameter fest.

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Bei fragen meldet euch einfach.

Windows Boot-Manager reparieren

Hier zeige ich euch, wie Ihr einen Defekten Boot-Manager wieder repariert.

Für die Reparatur benötigt Ihr ein Tool das Ihr im Reparatur-Modus (F8) bzw. von der DVD starten könnt:

bootrec

Ihr benötigt für eine Reparatur in der Regel nur einige wenige Befehle:

####################################################

bootrec /fixmbr  #Repariert den Masterbootrecord

bootrec /scanos #Scannt die Festplatte nach Systemen und zeigt diese an

bootrec /rebuildbcd #trägt die gefundenen Systeme in den Boot-Manager ein

bootrec /fixboot #Lohnt sich besonders bei Multiboot Systemen und erstellt den bootmgr neu

####################################################

Bei Multiboot Systemen müsst Ihr noch die Partition auf Aktiv setzen.

Dafür einfach:

diskpart #startet das Programm

Folgende Befehle in Diskpart eingeben:

list disk #Zeigt alle Datenträger an

select disk 0 #Statt der 0 einfach die gewünschte Zahl des Datenträgers eingeben

list partition #Zeigt die verfügbaren Partitionen auf dem Datenträger an

select partition 0 #Statt der 0  wieder einfach die Zahl der gewünschten Partition eingeben

active #Setzt die ausgewählte Partition auf Aktiv

####################################################

Jetzt könnt Ihr Diskpart mit exit verlassen und den Rechner neustarten.

Diese Befehle sollten euch helfen euer Windows wieder in gang zu setzen.

Bei Fragen meldet euch einfach.

Euer Rafael

Bluescreens auswerten

Wer kennt Sie nicht … Bluescreens … Nicht toll und nicht wirklich aussagekräftig. Was Ihr tun könnt um etwas mehr Informationen aus den Bluescreens zu bekommen ist ein Viewer einzusetzen.

Ich empfehle das Programm „BlueScreenView“:

Download: http://www.chip.de/downloads/BlueScreenView_37830608.html

Ein kleines aber sehr hilfreiches Tool. Das Tool funktioniert auch unter Windows 8.1 (32 – 64 Bit).

OEM Systeme Aktivieren (SLIC Table) + Zertifikat

Ich werde mich in diesem Artikel, mit der OEM Aktivierung beschäftigen.

Erstmal welchen Unterschied gibt es zwischen Retail Kauf Version von Windows und der OEM Aktivierung?

Viele Größere Hersteller, aktivieren das Vorinstallierte Windows nicht per Internet oder Telefon, da wie ihr euch sicher vorstellen könnt das zu viel Zeit und Aufwand bedeutet. Deshalb arbeiten Sie mit sogenannten SLIC Tables und Zertifikaten, die im BIOS und im System hinterlegt sind.

Je nach Hersteller wird die Version Aktiviert nach dem “Betanken” und anschließend durch “sysprep” für den Verkauf vorbereitet.

Wenn man jetzt sein System einfach Frisch installieren möchte wird es spätestens an der Key Eingabe scheitern bzw. bei der Aktivierung.

Deshalb bevor Ihr das System neuinstalliert ist es wichtig das Ihr das Aktivierungs-Zertifikat + Key sichert.

Diese Anleitung ist getestet für:

Windows 7

Woran erkennt Ihr das Ihr selbst ein System mit SLIC Table besitzt? An dem Windows 8 Aufkleber auf der Rückseite und daran das Ihr keinen Produkt-Schlüssel mehr habt, den Ihr einfach ablesen könnt.

COA 3.0 Aufkleber

Was benötigt Ihr?

1. SLIC_ToolKit_V3.2 um alle Informationen zu sichern

2. Windows DVD / USB Stick eurer Wahl

3. Export Dateien vom SLIC Toolkit auf einem Separaten Datenträger gesichert

4. Der neuinstallierte Rechner benötigt eine Internet Verbindung

Nachdem Ihr alles habt installiert Ihr euren PC einfach neu mit dem Windows Image.

In der Regel könnt Ihr die Key Abfrage überspringen da Ihr diese nachher sowieso eingeben werdet im Aktivierungs-Vorgang.

Ihr habt dann in der Regel 3 Tage Zeit für die Aktivierung.

Jetzt gehen wir an die eigentliche Aktivierung:

1. Öffnet eine Eingabeaufforderung (bevorzugt Powershell) mit Administrator-Rechten

2. Legt den Datenträger mit dem Zertifikat und Key ein und am besten legt das Ganze auf C:\slic ab. Wenn der Ordner nicht existiert dann einfach erstellen.

Powershell Befehle

3. slmgr /ipk PRODUKTKEY (Findet Ihr in dem einen Textfile das beim Export erstellt wurde)

4. slmgr /ilc PFAD_ZUM_ZERTIFIKAT (C:\SLIC\hersteller.xrm-ms) BEACHTET BITTE: Dateiendungen müssen eingeblendet sein, da Ihr den vollständigen Zertifikatsnamen einfügen musst.

5. slmgr /ato (Führt die Aktivierung durch)

6. slmgr /xpr (Ablaufdatum anzeigen)

7. slmgr /dlv (Weitere Details einblenden)

slmgr ist so freundlich und lässt immer kurz ein POP-UP aufblenden mit Bestätigung oder Fehlermeldung, ich empfehle immer auf diese zu warten.

Bei Fragen melde euch einfach.

Ein Spezieller Dank geht an meinem Kollegen Dennis Drazkiewicz, der mich mit den richtigen Tipps unterstützt hat.

Zudem bedanke ich mich beim Verfasser der englischen Version unter: LINK

PDF Download: Backup and reuse your Windows 7 OEM License

Ich werde den Artikel immer weiter bearbeiten und auch weitere Windows Versionen testen.

Bei Fragen meldet euch einfach.

Quelle Bild: http://www.eightforums.com/attachments/installation-setup/28335d1379176106-new-laptop-no-coa-sticker-installation-cd-windows-8-stickers-pro.jpg

Windows Aktivieren per Powershell

Hier mal kurz wie man Windows per Powershell aktiviert … Wieso sollte man per Powershell … z.B weil man keine GUI hat also beim Core Server. Das ganze hier geht auch in der normalen Eingabeaufforderung aber ich setze es um in Powershell da diese sowieso alle Funktionen und Vorteile der Eingabeaufforderung hat.

Diese Aktivierungsmethode läuft auch ab Windows 7. Ich verwende die Powershell in der Version 4.0.

Hier erstmal alle möglichen Optionen von „slmgr.vbs“ dem Aktivierungs Assistenten:

wsh1

wsh2

wsh3

wsh4

wsh5

Zugegeben man wird etwas erschlagen von allen Optionen, ich zeige euch hier die einfache Aktivierung mit allen Optionen die Ihr braucht.

Ich zeige hier die Aktivierung auf einem Core Server (Windows Server 2012 R2).

Nachdem Ihr den Core-Server gestartet habt und euch eingeloggt habt, seht Ihr ein Konsolen Fenster vor euch.

1. Holt euch als erstes den aktuellen Aktivierungsstatus mit:

slmgr -dli

2. Jetzt installiert euren Windows Key mit:

slmgr -ipk HIER_DEN_KEY_EINFÜGEN

3. Jetzt führt noch schnell die Aktivierung per Internet durch mit:

slmgr -ato

Wenn Ihr eure Aktivierung Offline also per Telefon durchführen wollt dann gibt Ihr nach Schritt 2 folgenden Befehl ein:

slmgr -dti

damit fordert Ihr die Installations-ID an. Die ID wird nicht mit Trennzeichen angezeigt sondern als eine lange Nummer (Am besten notiert Ihr den). Diese müsst Ihr in 6-er Blöcke bzw. manchmal auch in 7-er Blöcke unterteilen. Wenn der Aktivierungs-Computer sagt das es einen Fehler gab bei der Eingabe dann versucht es mit 7-er Blöcken.

Die Telefonummern findet Ihr unter: Hier klicken

Für Deutschland wählt Ihr: (0) (800) 284 8283 oder 01806-672255

4. Um die Bestätigungs-ID einzugeben gibt Ihr den folgenden Befehl ein:

slmgr -atp HIER-DIE-ID-OHNE-LEERZEICHEN-UND-OHNE-TRENNZEICHEN (Die euch durchgegeben wird)

Jetzt sollte euer Windows Aktiviert sein.

Im Folge Artikel zeige ich euch in einem Experiment die Aktivierung per SLIC Table.

Bei Fragen meldet euch einfach.