Icinga2 auf Debian Stretch installieren

In diesem Tutorial möchte ich auf die Installation von Icinga2 auf Debian Stretch eingehen.

Hierbei geht es Primär um die Grundinstallation und nachher werde ich dann auch auf die Installation des „Directors“ und „Performance Daten“ uvm.

Mein Ziel ist es hier ein Vollständiges Tutorial für Icinga2 aufzubauen damit man nachher eine Vollständige und sehr umfangreiche Monitoring Plattform erhält.

Ich setze das ganze auf einer Hyper-V VM auf und Hoste es in meiner eigenen Umgebung. Ich setze für dieses Tutorial Voraus das ihr ein neu installiertes Debian Stretch auf dem neuesten Stand habt.

Ich halte mich gerne und sehr nah an das was Offizielle Dokumente Schreiben und gebe hier aber wieder was für mich Persönlich ein Fallstrick war und was Ihr ggf. anders machen könnt.Ich empfehle euch für die Installation ein Notepad offen zu halten da ihr Diverse Daten eingibt und auch behalten müsst. Nicht nur das Behalten ist wichtig sondern auch das Konsequente und direkte sortieren ist sehr empfehlenswert.

  • Wir beginnen mit den Grundpaketen, folgende Befehle ausführen
apt-get -y install apt-transport-https

wget -O - https://packages.icinga.com/icinga.key | apt-key add -
echo 'deb https://packages.icinga.com/debian icinga-stretch main' >/etc/apt/sources.list.d/icinga.list
apt-get update
  • Nun das Paket von Icinga2
apt install icinga2

Während der Installation werden 3 Features aktiviert die Grundlegend sidn für den Betrieb von Icinga2:

  1. checker #Für die Ausführung der Prüfungen
  2. notification #Für das versenden von Benachrichtigungen
  3. mainlog #Für das schreiben der icinga2.log Datei

Die Ausgabe auf der Konsole sollte so aussehen:

icinga2 feature list (Befehl):
Disabled features: api command compatlog debuglog gelf graphite icingastatus ido-mysql ido-pgsql influxdb livestatus opentsdb perfdata statusdata syslog Enabled features: checker mainlog notification
  • Monitoring Plugins installieren
apt install monitoring-plugins
  • Icinga2 immer Automatisch starten lassen:
systemctl enable icinga2

Nun habt ihr eine Grundinstallation von Icinga2 durchgeführt. In diesem Zustand kann Icinga2 als Master oder als Satellite betrieben werden. Sehr diesen Zustand als Startposition, Ihr könnt nun Icingaweb2 als Webinterface installieren uvm.

Ich werde im nächsten Artikel hier ansetzen und Icingaweb2 installieren!

Über Feedback freue ich mich immer.

Nachtrag zum Beitrag „Netgear ReadyNAS Datenrettung von einem X-RAID“

Nachtrag zum Thema:

Netgear ReadyNAS Datenrettung von einem X-RAID

Zu dem Thema muss ich noch sagen das der Kopiervorgang mit dem Parameter -o sync_read sehr viel Ressourcen Verbraucht also habe ich statt:

  • fuseext2 -o ro -o sync_read /dev/c/c /mnt

folgendes getestet:

  • fuseext2 -o ro /dev/c/c /mnt

da Standardmäßig die Option -o async_read aktiviert ist.

Der i5 auf dem ich den Kopiervorgang gestartet hatte war während des Kopiervorgangs so am Ende (400% -> 100% pro Kern / Thread) das man gar keine Eingaben mehr vornehmen konnte und ständig Fehlermeldungen über das Terminal-Fenster liefen.

Achso der X-Server ist auch abgestürzt so das ich über ein anderes Konsolenfenster nur den Status einsehen konnte.

Ich habe den Kopiervorgang dann nach 2 Tagen und 14 GB später abgebrochen und auf einem Server mit 2x Intel Xeon e5520 und Lubuntu 32 Bit nochmals gestartet.

Der Xeon ist mit der Option keinesfalls irgendwie ausgelastet und kopiert nun fleißig.

Ich habe auch die Menge der Daten ermitteln können was unter dem i5 aufgrund der Auslastung nicht möglich war und muss insgesamt 1,3 TB Daten kopieren. Das ist auch das erste mal das ich nicht sagen kann wie lange der Vorgang dauert da die Übertragungsrate sehr stark schwankt.

Netgear ReadyNAS Datenrettung von einem X-RAID

Ich kam in das Vergnügen eine ausgefallene NAS vom Kunden zu holen auf der Produktivdaten lagen.

Die NAS ist eine Netgear ReadyNAS v1 obwohl unten drunter v2 gelabelt ist, was mir die ersten Verzögerungen beschert hat. Nach dem die NAS mit dem RAIDar (Netgear NAS Finder) immer zeigte das alles Super ist (Festplatten alles Grün, System alles ist einfach super) Nach einem Login ins Interface ebenfalls alles Super. Wenn alles super ist wieso ist Sie dann ausgefallen hab ich mich gefragt, der einzige Hinweis auf der Startseite ist dass das X-RAID Offline ist.

In den Protokollen hab ich dann den Hinweis gefunden das Datenträger (??) I/O Errors Produziert man sollte es tauschen und einen Rebuild durchführen. Es stand wirklich (??)!!!!!

Jedenfalls hab ich die NAS dann ausgeschaltet und an einem Linux System dann geprüft wie die Partitionen aussehen Ergebnis:

  1. Festplatte hat Partitionen
  2. Keine Partionen vorhanden

Um die Festplatte 1 nicht weiter zu strapazieren habe ich erst einmal mit Acronis versucht eine Kopie auf einen neuen Datenträger zu erstellen -> Ohne erfolg

Mit Clonezilla im Experten Modus -> Hat es über SATA 3 zu SATA 3 ca. 9 Stunden gedauert.

Die Kopierte Festplatte hab ich dann mal wieder in die NAS -> Dateisystemüberprüfung hat ca. 4 Tage gedauert und sich dann bei 70% aufgehangen.

Die CPU war während des Kopiervorgangs bei 99% (Single-Core Sparc CPU).

Als nächsten Versuch hab ich dann erst einmal die Festplatte an einem Linux mit i5 angeschlossen und genau den selben Befehl ausgeführt -> Fehler wurden gefunden und Repariert. Hat ca 3 Stunden gedauert das ganze.

Dann wollte ich das ganze einhängen im Linux um die Daten herauszuziehen. Vorher die FSTAB von der NAS per SSH angeschaut (Kann bei der NAS über ein Addin aktiviert werden).

Gemeldeter Typ war ein Ext2 Dateisystem.

Ich also hin das LVM mit EXT2 versucht zu Mounten, egal welchen Befehl oder Ansatz ich versuchte es ist einfach nicht gelungen. Es folgte ein Fehler nachdem anderen von die Partitionstabelle ist um 2560 Bytes versetzt was in einer schlechten Geschwindigkeit resultieren kann bis hin zu Wrong FS Type, Bad Superblock etc.

Nach weiteren Recherchen und einige Tage später habe ich dann einen Ansatz gefunden:

Die Lösung lautete:

Benötigtes System ein Ubuntu mit 32 Bit (In meinem Fall ein Frisch installiertes auf meinem Testrechner)

  1. sudo su
  2. apt-get install fuseext2
  3. apt-get install lvm2
  4. modprobe fuse
  5. vgscan
  6. vgchange -ay c
  7. fuseext2 -o ro -o sync_read /dev/c/c /mnt

Es war also ein Fuseext2 das auf Basis von einem 32 Bit System gemountet werden sollte.

Damit konnte ich die Festplatte dann einhängen und die Dateien dann auch einsehen. Wobei die geklonte Festplatte Unbrauchbar war vom Ergebnis (Berechtigungen mit ???? ersetzt und Dateigrößen konnte nicht angezeigt werden usw.)

Mit der Original Festplatte die alle Partitionen hatte konnte ich den Kopiervorgang starten.

Womit ich mich aktuell abfinden muss das der i5 mit seinen 2 Kernen und 2 Threads bis zu 400% ausgelastet ist und das Gesamte System sehr träge ist.

Zudem kann ich nur mit den Ordnernamen Kopieren da abfragen mit „df“ und „du“ dafür sorgen das sich das gesamte System so stark aufhängen das nichts mehr geht bis zu einem Neustart.

Der Kopiervorgang läuft aktuell noch und braucht auch für teilweise kleine Dateien wirklich lange, was wahrscheinlich daran liegt das entweder der Controller der Festplatte ein Schaden hat oder das Dateisystem, wobei ich eher zum letzten tendiere.

Abschließend muss ich noch anmerken das ich die ReadyNAS Serie mit WD Green Festplatte mehr als fahrlässig finde und niemanden empfehlen kann solche Festplatten in ein NAS einzubauen, sondern die 10 – 20 € drauf zu legen und entsprechende NAS Festplatten zu nehmen (WD Red)

Die Qualität und der Service von Netgear war ebenfalls mehr enttäuschend da ich Telefonisch nichts erreichen konnte und nur den Hinweis erhalten habe das ich ein Ticket Online Erstmal eröffnen sollte.

Das einzig Positive das die ReadyNAS mir SSH Zugang erlaubt hat und das Dateisystem ein Ext System ist. Die Leistung der NAS ist ebenfalls mehr als unterirdisch!

Die ReadyNAS Serie ist für mich ein sicheres Datengrab vor allem weil das System kein akustischen Alarm hat und nur per E-Mail Warnungen / Alarme senden und natürlich das Webinterface / Tool / Protokoll das absolut keine Brauchbaren Informationen beinhaltet.

Dann Lieber Marke Eigenbau oder QNAP.

Ich hoffe das ich dem ein oder anderen mit dem Beitrag etwas helfen kann.

Meine Lösung Basiert auf folgender Quelle: http://home.bott.ca/webserver/?p=306 weshalb ich hier die Möglichkeit nutze und mich dafür noch bedanken möchte.

Eigene Cloud M@de in Germany! #Nextcloud

Da meine Datenmengen stetig wachsen und ich immer weiter das Problem gesehen habe das alles Dezentral aufbewahrt ist da es auf jedem Rechner verteilt liegt hab ich mir überlegt muss eine Cloud her!

Daraufhin habe ich mich im Internet mal schlau gemacht wie die Preise für 1TB Cloud Space liegen oder ein Bedarfsgerechter Cloud Space!

Mich hat kein Angebot so wirklich angesprochen. Zu dem liegen die Daten ja nicht in der Nähe sondern auf irgendwelchen Servern.

Da ich noch Rest Hardware besitze dachte ich mir Bau doch deine eigene Cloud auf. Gesagt und direkt an die Arbeit gemacht bin ich dann relativ schnell auf NextCloud gestoßen, der Offizielle Fork von OwnCloud!

Ich also hin das sparsamste System genommen was ich finden konnte und das war in meinem Fall ein GA-J1900-D3v der mit einem Intel Celeron j1900 arbeitet und eine Maximal TDP von nur 10 Watt hat. Bei Messungen habe ich dann auch mit allem ein Wert von 20 Watt gehabt für das gesamte System.

Da ich alles Sparsam aufbauen wollte habe ich einerseits gedacht soll die Cloud Bedarfsgerecht wachsen also erst mal mit 2.5 Zoll 250 GB Festplatten angefangen und diese zu einem Software RAID1 zusammengesetzt und mit Ubuntu 16.04 dann auch erst mal ein Nextcloud installiert.

Auf Ubuntu 16.04 ist Nextcloud relativ schnell aufgesetzt und einsatzbereit.

Voller Freude habe ich dann angefangen alles langsam zusammen zu führen.

Bei 155 GB war dann schon Schluss -.- !!

Auf Ursachen suche ist mir dann aufgefallen das eine Datei im Webinterface mit 20 GB angezeigt wird und auf der Systemplatte aber 27 GB verbraucht wieso auch immer.

Jedenfalls waren meine 250 GB nicht voll nutzbar und das war ärgerlich!

Dies und die wenigen Möglichkeiten im Webinterface haben mir leider schnell die Lust an Nextcloud genommen.

Ich konnte nicht mal im Webinterface eine Datei oder einen Ordner umbenennen!

Ich bin mir sicher das man mithilfe von SQL und Tricksereien sein Ziel erreicht aber da mir die Dateien wichtig sind und ich damit nicht basteln möchte hat sich Nextcloud selbst ins K.O. geschossen. Zu erwähnen an dieser Stelle ist, löscht niemals, niemals wirklich niemals die Tabelle SQL Tabelle „Cache“ und „Locks“. Danach gehen keine Dateien mehr auf!! Wie ich auf die Idee kam? Da Nextcloud 2 Dateien synchronisiert hat die dann aber auf dem Nextcloud Storage nicht lagen aber im Interface ums verrecken nicht raus gelöscht werden konnten da Sie ja nicht existieren bzw. gelockt sind! Gesucht und dann auch die Empfehlung erhalten diese zwei Tabellen zu leeren hat dann auch die beiden toten  Dateien entfernt aber eben auch alles andere unbrauchbar gemacht!!! Froh war ich über das SQL Backup das ich noch davor erstellt habe!!

Da ich ein Ultrabook habe mit 128 GB SSD ist es nicht möglich immer alle 250 Gb komplett herunter zu laden um dann etwas zu ändern.

Zudem ist mir aufgefallen das die Performance zu wünschen übrig lässt. Auch hier klar weiß ich ist immer alles auch konfigurationsabhängig und hardwareabhängig ist. Zu der Leistung kam das Problem mit dem Speicherplatz und die immer wieder auftretenden Fehler bei der Synchronisation besonders bei großen Dateien!

Die Anzeige vom Client übrigens ist es der OwnCloud Client Spinnt bei den Zeiten und man weiß nicht wirklich was der macht mal steht 7GB von 20GB dann wieder 3Gb von 20Gb und Nextcloud hat kein Problem die Festplatten so voll zu stopfen das der SQL Server nicht mehr geht!!

Als mir klar wurde das Nextcloud nicht mehr für mich geeignet ist bin ich hingegangen und habe in 7 Stunden 155 GB raus Synchronisiert!

Das alles hat mich dann in die Arme von SeaFile getrieben!

Wie es mit SeaFile weitergeht könnt Ihr in kürze hier in meinem Blog lesen!

#ThinStation Von Windows CE 6.0 auf Linux in nur gut 2 Tagen ^^

Wir haben auf der Arbeit eine ThinStation (TK-3770 1.2 Ghz). Dieser war je nach Situation auf der RDP Sitzung bereits lahm und ruckelte sich zu recht. Deshalb hatte ich den Vorschlag gemacht das System mal etwas Aufzurüsten. Konkret von Windows CE 6.0 auf Debian 8.1.

Das Gerät hat halt eine typische ThinStation Austattung und damit hatte ich wirklich gut zu tun.

Folgende Werte wurden vorgelegt:

– VIA Eden 1.2 Ghz Single Core CPU

– 256 MB DDR 2 RAM

– 256 MB CF HDD

– VIA Onboard Grafikkarte

Was ich daraus gemacht habe:

– VIA Eden 1.2 Ghz Single Core CPU

– 1024 MB DDR 2 RAM

– 8 GB CF HDD

– VIA Onboard Grafikkarte

Auf der Ursprünglichen Konfiguration habe ich diverse Linux Systeme getestet:

– Thinstation Linux => Kein Bild wo möglich probleme mit der Grafikkarte (Von Unbekanntem Video Modus bis zum Freeze beim Boot Splash)

– TinyCore Linux => Läuft sieht aber sehr bescheiden aus Konfiguration sehr umständlich

– DSL Linux => Läuft auch aber nicht wirklich ansprechend und wirklich veraltet

Ab hier habe ich dann nach Umbau weiter getestet:

– Ubuntu Core => Installiert aber kein Bild und hängt sich auf mit Xubuntu Minimal Desktop

– Debian Netinstall mit LXDE Desktop => Läuft und sieht ok aus

Problematisch war auch die Grafikkarte die wohl auch unter Debian auf DVI nichts anzeigte. Auf VGA läuft alles gut und der Rechner leistet nun auch seinen Dienst. Also auf dem System läuft mit etwas Tunning dann doch auch ein Debian 8.1 mit aktuellem Kernel und auch recht schnell.

Der VIA Prozess ist ein eigentlich gewöhnlicher x86 Prozessor und arbeitet in Kombination mit der CF Karte auch ganz ordentlich.

256 MB CF Karte sind einfach meiner Meinung nach nicht mehr Zeitgemäß auch nicht für eine Thinstation.

#HowToDebian Statische IP Adresse vergeben in Debian

Hier kurz und knapp erklärt wie ihr eine Statische IP in der Konsole einträgt.

Öffnet bzw. meldet euch als „root“ user an und öffnet die Datei:

/etc/network/interfaces

und tragt dort ein:

    auto ethX
    iface ethX inet static
        address XXX.XXX.XXX.XXX
        netmask XXX.XXX.XXX.XXX
        gateway XXX.XXX.XXX.XXX

Beachtet bitte das X ist ein Platzhalter diesen durch eure Werte ersetzen. Des weiteren müsst ihr die anderen Optionen in der Datei auskommentieren die auf das Interface eurer Wahl Auswirkungen ausüben möchten, löschen empfehle ich nicht.

Danach entweder Rechner neustarten (shutdown -r now) oder folgende Befehle absetzen um das Netzwerk neuzustarten:

service networking restart„.

Nach einem Neustart könnt Ihr dann mit „ifconfig“ schauen ob das Interface mit den gewünschten Einstellungen eingerichtet ist.

Solltet Ihr eure Karten neu sortieren möchten verweise ich auf meinen Beitrag unter:

#HowToDebian Netzwerkkarten neu sortieren

Siehe auch: https://wiki.debian.org/NetworkConfiguration

Bei Fragen meldet euch einfach.

Über Feedback und Anregungen freue ich mich immer.

#HowToUse Vi Editor Linux Allgemein

In diesem Beitrag gehe ich auf den „Vi“ Editor ein.

Der Vi Editor ist in der Unix / Linux Welt so gut wie überall Onboard. Umso wichtiger ist es diesen Editor zu beherrschen.

Den Editor findet Ihr wirklich so gut wie auf jedem Unix / Linux System. Sogar auf eurer FritzBox nachdem Ihr Telnet freigeschaltet habt.

Es gibt zwei Modis in Vi:

1. Den Command Mode ist in der Regel vom Start an Standardmäßig. Ich finde auch des so wirkt also würde dies der Ausgangszustand sein. Ihr betretet diesen Mode auch immer durch Drücken der „ESC“ Taste

2. Den Insert-Mode betretet man mit drücken der „i“ Taste oder auch „Einfg“

Des Weiteren ist der Vi Editor wirklich Stark, man kann sehr große Dateien öffnen und bearbeiten und das sehr Performant.

Hier nun mal einige Befehle in der Übersicht:

Cursor movement

h move cursor left
j move cursor down
k move cursor up
l move cursor right
w jump forwards to the start of a word
W jump forwards to the start of a word (words can contain punctuation)
e jump forwards to the end of a word
E jump forwards to the end of a word (words can contain punctuation)
b jump backwards to the start of a word
B jump backwards to the start of a word (words can contain punctuation)
0 jump to the start of the line
^ jump to the first non-blank character of the line
$ jump to the end of the line
G go to the last line of the document
5G go to line 5

Insert mode – inserting/appending text

i insert before the cursor
I insert at the beginning of the line
a insert (append) after the cursor
A insert (append) at the end of the line
o append (open) a new line below the current line
O append (open) a new line above the current line
ea insert (append) at the end of the word
Esc exit insert mode

Editing

r replace a single character
J join line below to the current one
cc change (replace) entire line
cw change (replace) to the end of the word
c$ change (replace) to the end of the line
s delete character and substitute text
S delete line and substitute text (same as cc)
xp transpose two letters (delete and paste)
u undo
Ctrl+r redo
. repeat last command

Marking text (visual mode)

v start visual mode, mark lines, then do a command (like y-yank)
V start linewise visual mode
o move to other end of marked area
Ctrl+v start visual block mode
O move to other corner of block
aw mark a word
ab a block with ()
aB a block with {}
ib inner block with ()
iB inner block with {}
Esc exit visual mode

Visual commands

> shift text right
< shift text left
y yank (copy) marked text
d delete marked text
~ switch case

Cut and paste

yy yank (copy) a line
2yy yank (copy) 2 lines
yw yank (copy) word
y$ yank (copy) to end of line
p put (paste) the clipboard after cursor
P put (paste) before cursor
dd delete (cut) a line
2dd delete (cut) 2 lines
dw delete (cut) word
D delete (cut) to the end of the line
d$ delete (cut) to the end of the line
x delete (cut) character

Exiting

:w write (save) the file, but don’t exit
:wq write (save) and quit
:x write (save) and quit
:q quit (fails if there are unsaved changes)
:q! quit and throw away unsaved changes

Search and replace

/pattern search for pattern
?pattern search backward for pattern
n repeat search in same direction
N repeat search in opposite direction
:%s/old/new/g replace all old with new throughout file
:%s/old/new/gc replace all old with new throughout file with confirmations

Working with multiple files

:e filename edit a file in a new buffer
:bnext
:bn
go to the next buffer
:bprev
:bp
go to the previous buffer
:bd delete a buffer (close a file)
:sp filename open a file in a new buffer and split window
:vsp filename open a file in a new buffer and vertically split window
Ctrl+ws split window
Ctrl+ww switch windows
Ctrl+wq quit a window
Ctrl+wv split window vertically
Ctrl+wh move cursor to next buffer (right)
Ctrl+wl move cursor to previous buffer (left)

Tabs

:tabnew filename
:tabn filename
open a file in a new tab
Ctrl+wt move the current split window into its own tab
gt
:tabnext
:tabn
move to the next tab
gT
:tabprev
:tabp
move to the previous tab
#gt move to tab number #
:tabmove # move current tab to the #th position (indexed from 0)
:tabclose
:tabc
close the current tab and all its windows
:tabonly
:tabo
close all tabs except for the current one

Die Befehle sollten selbsterklärend sein.

Bei Fragen meldet euch einfach.

Über Feedback und Anregungen freue ich mich immer.

#HowToDebian Netzwerkkarten neu sortieren

Vielleicht kennt Ihr das auch. Ihr habt ein Debian System in dem Ihr vielleicht etwas an der Netzwerkkarte geändert habt, eine entfernt bzw. hinzugefügt.

Und jetzt habt ihr beim starten des Systems das Problem das entweder die Karte nicht gefunden wird oder einfach statt auf eth0 auf eth1, eth2 etc ist.

Sieht nicht gut aus und sollte auch nicht so sein. Den eine nicht mehr aktuelle Konfiguration sollte angepasst werden damit das System auf längere Zeit stabil läuft und Ihr nicht einfach eine Böse überraschung erlebt und das System gerade in dem moment in dem Ihr es benötigt nicht startet.

Also zeige ich euch hier kurz wie Ihr eure Netzwerkkarten pflegt:

1. Startet das System und meldet euch per Root User an

2. Öffnet folgende Datei mit dem Editor eurer Wahl: /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules

>>Ich bevorzuge den Midnight-Commander zum schnellen editieren (mcedit)

4. Wenn Ihr die Datei geöffnet habt, seht Ihr die erkannten Netzwerkkarten bzw. auch die nicht mehr aktuellen

5. Ich empfehle vor dem löschen eines solchen Eintrags lieber erst den eurer Meinung nach nicht mehr benötigten Eintrag erstmal mit einem # auszukommentieren. Löschen könnt Ihr immer noch nachdem Ihr alles mal getestet habt.

6. Wenn Ihr alles richtig gemacht habt, sollte nach einem Neustart eure änderung greifen

Bei Fragen oder Anregungen einfach melden.

 

 

#HowToDebian Root Passwort in Debian zurücksetzen

Ich habe an meinem NAS System vor kurzem das Mainboard + CPU gewechselt von einem Stromfressenden Intel Xeon System rüber zu einem Intel Celeron G1840.

Problem ist nur das die MAC Adresse sich natürlich auch geändert hat. Konsequenz bei einem reinen Webinterface + NoGui System das es nicht erreichbar war.

Also habe ich mich daran gemacht und das System im Single-User-Mode gestartet.

Bis zum Login bin ich dann auch gekommen, aber die Passwörter die ich verwende sind teilweise sehr kryptisch und ich habe 2 – 3 mal versucht diese auf einem US-Keyboard Layout einzugeben.

Wie Ihr euch vielleicht denken könnt ging es nicht.

Also bin ich ich hingegangen und habe das Root Passwort zurücksetzt. In Debian mit Grub 2 in der Regel recht schnell erledigt.

1. Startet den PC bis zum Grub 2 Menü

2. Wählt den Eintrag mit dem (Recovery-Mode) bzw. (Wiederherstellungs-Modus) aus, nicht die ENTER Taste betätigen !!

3. Drückt e um die Startparameter zu verändern

4. Fügt jetzt hinter der Zeile die mit Linux beginnt init=/bin/bash oder init=/bin/sh und schaut das vor dem Init -> single steht

5. Jetzt einfach mit F10 den Befehl ausführen und das System booten

6. Ihr solltet jetzt ein Root prompt sehen root@local: oder so

7. Jetzt müsst Ihr mount -n -o remount,rw / eingeben um das System vom Read-Only System in ein Read-Write System umzustellen

8. Jetzt kommt die eigentliche Passwort umstellung mit passwd , das Ihr die Eingabe nicht sieht ist Unix Shell Typisch also einfach eintippen und mit Eingabe bestätigen

9. Wenn es keine Fehler gibt dann einfach mit reboot den Rechner neustarten

Ich habe dann für das korrigieren dann ein kurzes und Temporäres Passwort verwendet und natürlich wieder direkt abgeändert. Also nicht vergessen wieder auf den alten Sicherheitsstandard zu wechseln.

Bei Fragen oder Anregungen einfach melden.

Gigabyte Mainboard GA-J1900-D3V und IPfire Teil 1

In diesem Beitrag möchte ich euch mein neuestes Projekt vorstellen.

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht einen IPFire mit dem neuen Gigabyte GA-J1900-D3v zu erstellen.

Ihr fragt euch vielleicht warum ich dieses Mainboard ausgewählt habe. Tja ganz einfach … es hat 2 Gigabit LAN Karten … nur 10 Watt TDP … und einen Intel Celeron J1900 der ein echter 4 Kerner ist.

Also hab ich das Mainboard über Idealo gesucht und über MeinPaket bei „CSV Computer“ (https://www.csv.de/).

Versand usw. war recht schnell und auch ausreichend und ordentlich verpackt.

Ausgepackt und angeschlossen, war das Mainboard leider Defekt (Es ging die ganze Zeit An und Aus, alle Tests waren erfolglos). Ich konnte nur den Watt Verbrauch erstmal festhalten, der bei 26 Watt war … OK … ich sagte 10 Watt aber das Mainboard ist ja noch nicht gestartet und wird es wohl auch nicht mehr. Erfahrungsgemäß geht der Verbrauch nach dem Booten und durch Software Einflüsse noch deutlich runter.

Mainboard ging dann heute zurück und der Händler ist auf meine Bitte eingegangen, das ich das neue im Vor-Ab-Austausch Wünsche, natürlich nur möglich wenn man freundlich fragt und auch damit einverstanden ist die Kosten zu tragen wenn man das alte Mainboard nicht zurücksendet.

Ich werde meinen Beitrag fortsetzen sobald das Neue Mainboard angekommen ist.