Da meine Datenmengen stetig wachsen und ich immer weiter das Problem gesehen habe das alles Dezentral aufbewahrt ist da es auf jedem Rechner verteilt liegt hab ich mir überlegt muss eine Cloud her!

Daraufhin habe ich mich im Internet mal schlau gemacht wie die Preise für 1TB Cloud Space liegen oder ein Bedarfsgerechter Cloud Space!

Mich hat kein Angebot so wirklich angesprochen. Zu dem liegen die Daten ja nicht in der Nähe sondern auf irgendwelchen Servern.

Da ich noch Rest Hardware besitze dachte ich mir Bau doch deine eigene Cloud auf. Gesagt und direkt an die Arbeit gemacht bin ich dann relativ schnell auf NextCloud gestoßen, der Offizielle Fork von OwnCloud!

Ich also hin das sparsamste System genommen was ich finden konnte und das war in meinem Fall ein GA-J1900-D3v der mit einem Intel Celeron j1900 arbeitet und eine Maximal TDP von nur 10 Watt hat. Bei Messungen habe ich dann auch mit allem ein Wert von 20 Watt gehabt für das gesamte System.

Da ich alles Sparsam aufbauen wollte habe ich einerseits gedacht soll die Cloud Bedarfsgerecht wachsen also erst mal mit 2.5 Zoll 250 GB Festplatten angefangen und diese zu einem Software RAID1 zusammengesetzt und mit Ubuntu 16.04 dann auch erst mal ein Nextcloud installiert.

Auf Ubuntu 16.04 ist Nextcloud relativ schnell aufgesetzt und einsatzbereit.

Voller Freude habe ich dann angefangen alles langsam zusammen zu führen.

Bei 155 GB war dann schon Schluss -.- !!

Auf Ursachen suche ist mir dann aufgefallen das eine Datei im Webinterface mit 20 GB angezeigt wird und auf der Systemplatte aber 27 GB verbraucht wieso auch immer.

Jedenfalls waren meine 250 GB nicht voll nutzbar und das war ärgerlich!

Dies und die wenigen Möglichkeiten im Webinterface haben mir leider schnell die Lust an Nextcloud genommen.

Ich konnte nicht mal im Webinterface eine Datei oder einen Ordner umbenennen!

Ich bin mir sicher das man mithilfe von SQL und Tricksereien sein Ziel erreicht aber da mir die Dateien wichtig sind und ich damit nicht basteln möchte hat sich Nextcloud selbst ins K.O. geschossen. Zu erwähnen an dieser Stelle ist, löscht niemals, niemals wirklich niemals die Tabelle SQL Tabelle „Cache“ und „Locks“. Danach gehen keine Dateien mehr auf!! Wie ich auf die Idee kam? Da Nextcloud 2 Dateien synchronisiert hat die dann aber auf dem Nextcloud Storage nicht lagen aber im Interface ums verrecken nicht raus gelöscht werden konnten da Sie ja nicht existieren bzw. gelockt sind! Gesucht und dann auch die Empfehlung erhalten diese zwei Tabellen zu leeren hat dann auch die beiden toten  Dateien entfernt aber eben auch alles andere unbrauchbar gemacht!!! Froh war ich über das SQL Backup das ich noch davor erstellt habe!!

Da ich ein Ultrabook habe mit 128 GB SSD ist es nicht möglich immer alle 250 Gb komplett herunter zu laden um dann etwas zu ändern.

Zudem ist mir aufgefallen das die Performance zu wünschen übrig lässt. Auch hier klar weiß ich ist immer alles auch konfigurationsabhängig und hardwareabhängig ist. Zu der Leistung kam das Problem mit dem Speicherplatz und die immer wieder auftretenden Fehler bei der Synchronisation besonders bei großen Dateien!

Die Anzeige vom Client übrigens ist es der OwnCloud Client Spinnt bei den Zeiten und man weiß nicht wirklich was der macht mal steht 7GB von 20GB dann wieder 3Gb von 20Gb und Nextcloud hat kein Problem die Festplatten so voll zu stopfen das der SQL Server nicht mehr geht!!

Als mir klar wurde das Nextcloud nicht mehr für mich geeignet ist bin ich hingegangen und habe in 7 Stunden 155 GB raus Synchronisiert!

Das alles hat mich dann in die Arme von SeaFile getrieben!

Wie es mit SeaFile weitergeht könnt Ihr in kürze hier in meinem Blog lesen!

Written by rafaelseeck